Vorsicht! Virus in gefälschten Bewerbungen wird nicht erkannt

Personaler, Recruiter u.v.m. müssen wieder wachsam sein: Cyber-Kriminelle nutzen derzeit wieder Daten von Stellenausschreibungen und verbreiten einen Virus, der aktuell nicht als Schadsoftware erkannt wird. Die Fake-Bewerbungen mit dem Betreff Bewerbung auf die Angebotene Stelle bei der Agentur für Arbeit enthalten wieder seriöse  Bewerbungsfotos, sowie Anschreiben und Lebensläufe, dass sogar erfahrene Mitarbeiter darauf reinfallen und den Klick tätigen, der verheerende Folgen haben kann.

Beim ersten Versenden wird die Datei mit der Bewerbung im Anhang nicht als ZIP-Datei, sondern als RAR-Datei versendet mit einer .jpg-Datei. Nicht öffnen!

Und so sieht eine dieser mit Viren behafteten Bewerbungen aus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Internetseite der Arbeitsagentur habe ich Ihre Stellenanzeige gefunden. Durch meine mehrjährige Berufserfahrung und die kontinuierliche,
selbständige Weiterbildung bin ich davon überzeugt, die mit der herausfordernden Stelle verbundenen Anforderungen zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen zu können. Daher bewerbe ich mich hiermit gerne bei Ihrem
renommierten Unternehmen.  Meine Bewerbungsunterlagen finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Da ich großen Wert auf Privatsphäre lege, habe ich die Bewerbungsunterlagen Datei mit einem Kennwort versehen.
Das Kennwort für die Unterlagen lautet: 3110

Mein Ziel ist es, die angeeigneten Fähigkeiten gewinnbringend in Ihrem Unternehmen einzusetzen und mich dabei selbst kontinuierlich weiterzuentwickeln, um stets ein leistungsfähiger Mitarbeiter in Ihrem
Unternehmen zu sein.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Auf eine persönliche Vorstellung, in der ich Sie von meinen fachlichen Kenntnissen und Motivation überzeugen kann, freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen,

Regina Sauer

Eine aktuelle Liste mit den vermeintlichen Bewerbern finden Sie hier.

Und so schützen Sie sich vor Cyber-Angriffen:

  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig und unterrichten Sie alle Mitarbeiter
  • Installieren Sie Firewall & Antivirensoftware
  • Führen Sie regelmäßige Backups durch
  • Schließen Sie trotz großer Vorsicht eine Cyber-Versicherung ab

Sollten Sie trotz Präventions-Maßnahmen Opfer geworden sein, raten wir Ihnen zu diesen Schritten:

  • Zahlen Sie auf keinen Fall bei erpresserischen Zahlungsaufforderungen
  • Trennen Sie sofort die Netzwerkverbindung des betroffenen PCs und schalten Sie diesen ab
  • Kontaktieren Sie ein auf diese Fälle spezialisiertes IT-Unternehmen
  • Informieren Sie die zentrale Ansprechstelle für Cyber-Crime

Das CRONIQ-Team besteht aus erfahrenen IT-Sicherheits-Experten, und wir haben sowohl präventiv als auch bei SOS erfolgreich Unternehmern und deren Mitarbeitern dazu verholfen, wieder ruhig schlafen zu können.

Sie brauchen Unterstützung? Hier geht’s zu unseren Kontaktdaten.

Wir helfen Ihnen jederzet gern!

 

 

2018-11-15T17:01:37+00:00 15. November 2018|